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Archive for Juni 2009

Meine erste Halbdistanz

Nächstes Jahr geht es das erste Mal auf die Halbdistanz. Wie war das doch gleich? Ist nicht so eine Hetzerei wie bei der olympischen Distanz… 😉
Na, ob das so ein Urlaub wird, werde ich am 5. Juni ’09 beim Irontown Triathlon in Ferropolis erfahren! Die Anmeldung hab ich zumindest schon mal gut überstanden…

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10. Langstreckenschwimmen am Cospudener See

der StartIch liebe sie, diese kleinen Veranstaltungen im familiären Kreis. Du kommst eine Stunde vorher zum Ort des Geschehens, meldest dich an, schwimmst eine Runde, holst die Urkunde ab und gut is. Zur Abwechslung immer wieder schön – und unkompliziert. Wassertemperaturen um die 18 Grad und ein wirklich mieses Wetter haben wohl viele abgeschreckt: letztes Jahr noch 150 Schwimmer (bei bestem Wetter) waren dieses Jahr nur 70 am Start. Da weiß man wenigstens, dass man nicht mit Weicheiern schwimmt. Neo übrigens nicht gestattet. Ganz guter Wellengang. Und ich war entzückt über den heißen Tee, der am Ende der 2000 Meter frohlockte.

2. Mitteldeutscher Firmenlauf

der StartZweite Auflage des Mitteldeutschen Firmenlaufes am 20.6. Man muss schon sagen, die Kulisse am Flughafen Leipzig/Halle hat was! SmartRunner war natürlich auch mit einem Stand vertreten und hat mit einem Live-Tracking dafür gesorgt, dass die Daheimgebliebenen am PC den Lauf mitverfolgen konnten. Gestartet wird in 4er Teams; die Zeiten werden addiert. Aushängeschild Waldemar Czierpinski war wie letztes Jahr wieder voll dabei. Der ist auf dem 4,2-Kilometerkurs erst ein paar Meter mitgelaufen, hat sich dann aber in Ruhe an den Streckenrand gestellt, um Fotos zu schießen.
Die richtige Stimmung eines Laufevents wollte aber nicht so ganz aufkommen. Vielleicht zu wenig Läufer? Zuschauer sind ebenfalls kaum da – klar, der Flughafen liegt eben etwas abseits. Natürlich ist es auch unglücklich, wenn in der Vorwoche gerade der Leipziger Firmenlauf gestartet ist. Das sollten die Veranstalter doch besser überdenken, sonst wird es in absehbarer Zeit wohl nur noch einen Firmenlauf in der Region Leipzig geben. Wäre schade, denn Spaß hat es gemacht!

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Neue SmartRunner-Version online

11/06/2009 2 Kommentare

Startseite der neuen SmartRunner-WebsiteViele Monate Entwicklungsarbeit hat es gedauert, jetzt ist es endlich soweit: die neue Version des SmartRunner-Portals steht frisch geföhnt online und kann getestet werden. Zunächst noch parallel zu der alten Version, damit man sich gebührend von ihr verabschieden kann.

Es hat sich einiges getan. Das Dashboard wurde komplett überarbeitet und bietet einen schnelleren und besseren Überblick über die Strecken. Die Detailseite ist aussagekräftiger geworden: die Interaktion des Diagramms mit der Streckenkarte ist das Highlight dieser Version. Weiterhin frohlocken diverse Exportfunktionen (GoogleEarth, GPX) und eine schicke Vollbildansicht der Strecke. Der Community-Charakter wird durch bessere Kommentar- und Ereignis-Funktionen gestärkt.

Was gibt’s noch? Ab sofort ist es möglich, nach Strecken in bestimmten Gebieten zu suchen. Da hab ich selbst schon das ein oder andere Schmankerl gefunden. Außerdem kann man seine eigenen Strecken noch in einer Listenansicht suchen – praktisch z.B., wenn man nach Strecken einer bestimmten Länge suchen möchte – oder einfach die Biertour vom letzten Männertag. Und nicht zuletzt bieten ein paar nette Diagramme einen Überblick, was man in einem Jahr/Monat für Kilometer in den diversen Sportarten zurückgelegt hat.

Ich denk, das sind gute Gründe, mal vorbei zu schauen! Und ich kann mich jetzt endlich wieder mehr meiner Diplomarbeit widmen 😉

[hier geht’s zu www.smartrunner.com]

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Irontown-Triathlon Ferropolis – die Premiere

08/06/2009 2 Kommentare

Irontown - der StartWie geil war das denn bitte? Triathlon-Premiere in Ferropolis bei Gräfenhainichen. Das Wetter am Samstagnachmittag ätzend. Wind, Regen, kalt. Ein paar Stunden für Unterlagen abholen, Start-/Zielbereich gucken und Pastaparty waren schon eingeplant. Ein Feuerwerk soll auch angedacht gewesen sein. Keine Stunde später waren mein Bruder und ich aber schon wieder im Auto – das war einfach trockener. Da bei Regen zelten auch nur eine begrenzte Freude mit sich bringt, sind wir just for fun mal die Radstrecke abgefahren. Ich glaub das war der Zeitpunkt, an dem ich mit sabbern angefangen hab. 40 Kilometer Highspeedkurs quer durch die Heide, die dem Wind nur selten eine Chance gibt.

6 Uhr am Sonntagmorgen. Kein Regen, jawoll! Mein Bruder sieht am Himmel die ersten blauen Stellen und ich frage mich, ob der nicht doch noch schlafwandelt. Tut er aber zu meinem Entzücken nicht. Gegen 7:30 Uhr rollern wir gemütlich auf der Halbinsel ein; im Trockenen im Wechselgarten alles vorzubereiten war am Vortrag mehr ein frommer Wunsch von mir. 8:20 Uhr. Das sabbern wird durch die grandiose Kulisse der gigantischen Schaufelradbagger auch nicht weniger. Ich überlege, mich kurz warm zu laufen, als der Kommentator darauf hinweist, dass der Wechselgarten in zehn Minuten verlassen sein soll. Na gut, dann doch schnell den Neo an und auf zum Start. Am Ufer wird einem bewusst, dass zwar der Regen, nicht aber der Wind aufgehört hat. Deswegen bin ich froh, als der Start endlich erfolgt und ich ins mollige, 16 Grad warme Wasser schlüpfen kann. Die Wellen sind ordentlich und der normalerweise kristallklare See ziemlich aufgewühlt. Egal, irgendwie fetzt’s trotzdem. Der Sabber ist beim Schwimmen kurzzeitig weggespült, aber nur so lange, bis es auf die Radstrecke geht. Mit einem Schnitt um die 35 kann die erste Hälfte mit Rückenwind zurückgelegt werden. Was für eine Piste! Kurz vor’m Wendepunkt sehe ich meinen Bruder entgegenkommen und rufe ihm „Buletten“ zu, in der Hoffnung, ich könnte bei ihm einen Hungerast hervorrufen und zu ihm aufschließen. Aber auf mehr als 2 Minuten sollte ich nicht mehr rankommen. Ein paar übereifrige Referees machen die zweite Hälfte unterhaltsam. Runter vom Rad auf die Laufstrecke. Direkt am Gremmliner See lang, auf dem mittlerweile kaum noch Wellen zu sehen sind. Na bei gutem Wetter könnte ja jeder schwimmen. 2 Runden; trotzdem die Beine langsam schwer werden, das reinste Vergnügen. Bis ich schließlich wieder in die ordentlich stimmungsbeladene Arena zurückkehre und auf dem langen roten Teppich ins Ziel komme.

Top organisiert, eine Wahnsinnskulisse, mit 2:39 h meine bisher beste Zeit auf der olympischen Distanz, sowie eine Menge Spaß. Premiere gelungen. Was soll das erst bei schönem Wetter werden? Nächstes Jahr werd ich’s vielleicht erfahren…

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