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Irontown-Triathlon Ferropolis – die Premiere

Irontown - der StartWie geil war das denn bitte? Triathlon-Premiere in Ferropolis bei Gräfenhainichen. Das Wetter am Samstagnachmittag ätzend. Wind, Regen, kalt. Ein paar Stunden für Unterlagen abholen, Start-/Zielbereich gucken und Pastaparty waren schon eingeplant. Ein Feuerwerk soll auch angedacht gewesen sein. Keine Stunde später waren mein Bruder und ich aber schon wieder im Auto – das war einfach trockener. Da bei Regen zelten auch nur eine begrenzte Freude mit sich bringt, sind wir just for fun mal die Radstrecke abgefahren. Ich glaub das war der Zeitpunkt, an dem ich mit sabbern angefangen hab. 40 Kilometer Highspeedkurs quer durch die Heide, die dem Wind nur selten eine Chance gibt.

6 Uhr am Sonntagmorgen. Kein Regen, jawoll! Mein Bruder sieht am Himmel die ersten blauen Stellen und ich frage mich, ob der nicht doch noch schlafwandelt. Tut er aber zu meinem Entzücken nicht. Gegen 7:30 Uhr rollern wir gemütlich auf der Halbinsel ein; im Trockenen im Wechselgarten alles vorzubereiten war am Vortrag mehr ein frommer Wunsch von mir. 8:20 Uhr. Das sabbern wird durch die grandiose Kulisse der gigantischen Schaufelradbagger auch nicht weniger. Ich überlege, mich kurz warm zu laufen, als der Kommentator darauf hinweist, dass der Wechselgarten in zehn Minuten verlassen sein soll. Na gut, dann doch schnell den Neo an und auf zum Start. Am Ufer wird einem bewusst, dass zwar der Regen, nicht aber der Wind aufgehört hat. Deswegen bin ich froh, als der Start endlich erfolgt und ich ins mollige, 16 Grad warme Wasser schlüpfen kann. Die Wellen sind ordentlich und der normalerweise kristallklare See ziemlich aufgewühlt. Egal, irgendwie fetzt’s trotzdem. Der Sabber ist beim Schwimmen kurzzeitig weggespült, aber nur so lange, bis es auf die Radstrecke geht. Mit einem Schnitt um die 35 kann die erste Hälfte mit Rückenwind zurückgelegt werden. Was für eine Piste! Kurz vor’m Wendepunkt sehe ich meinen Bruder entgegenkommen und rufe ihm „Buletten“ zu, in der Hoffnung, ich könnte bei ihm einen Hungerast hervorrufen und zu ihm aufschließen. Aber auf mehr als 2 Minuten sollte ich nicht mehr rankommen. Ein paar übereifrige Referees machen die zweite Hälfte unterhaltsam. Runter vom Rad auf die Laufstrecke. Direkt am Gremmliner See lang, auf dem mittlerweile kaum noch Wellen zu sehen sind. Na bei gutem Wetter könnte ja jeder schwimmen. 2 Runden; trotzdem die Beine langsam schwer werden, das reinste Vergnügen. Bis ich schließlich wieder in die ordentlich stimmungsbeladene Arena zurückkehre und auf dem langen roten Teppich ins Ziel komme.

Top organisiert, eine Wahnsinnskulisse, mit 2:39 h meine bisher beste Zeit auf der olympischen Distanz, sowie eine Menge Spaß. Premiere gelungen. Was soll das erst bei schönem Wetter werden? Nächstes Jahr werd ich’s vielleicht erfahren…

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  1. dieanne
    15/06/2009 um 21:30

    selbst gedreht? *hüstl* 🙂

    Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg! *daumenhebz*

  2. Thomas
    16/06/2009 um 06:51

    Der ursprüngliche Film war von und mit mir – den hat man dann aber mit diesem hier ersetzt 😀

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