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Archive for August 2011

28. Leipziger Triathlon 2011

16/08/2011 2 Kommentare

Zugegeben ist der Leipziger Triathlon schon eine Weile her, mein Urlaub ist dem längst fälligen Bericht einfach so dazwischen gekommen …

Den größten Einfluss hatte diesmal definitiv der starke Wind – die Temperatur war dank der schüchternen Sonne dafür sehr angenehm. Und wenn ich mal darüber nachdenke, war das bereits mein fünfter Start beim Leipziger Triathlon. So lange mache ich den Blödsinn schon! Die größte Überraschung gab es für mich (und bestimmt auch für Jens) bereits beim Schwimmen. Das lange Stück von der letzten Boje bis zum Ausstieg bin ich die meiste Zeit im Wasserschatten eines Mitstreiters geschwommen, der ziemlich genau mein Tempo hatte. Als ich mir den Sportsfreund in einer Atempause mal genauer ansah, erkannte ich ziemlich schnell, dass das ja Jens war, der mir normalerweise sonst wie viele Minuten beim Schwimmen abknöpft. Mit stolz geschwellter Brust blieb ich bis zum Ende dran um in der Wechselzone direkt zum Überholen anzusetzen. Auf dem Fahrrad machte sich der sehr starke Wind bemerkbar. Auf der Rippachtalstraße sah ich auf meinem Fahrradcomputer teilweise Werte von unter 25 km/h – und Jens wieder an mir vorbeiziehen. Nach einer starken letzten Runde, in der wir eine Menge anderer Radler überholten, bin ich doch wieder an Jens vorbeigerollert um mich auf meinen stärksten Wechsel überhaupt vorzubereiten: 1 Minute und 17 Sekunden, da bin ich schon richtig stolz drauf! Das Laufen ging recht locker von der Hand, hier konnte ich mit ziemlich genau 44 Minuten meine persönliche Bestzeit auf die 10 Kilometer verbessern. Am Ende standen 2:34:19 h über der Ziellinie. Insgeheim wollte ich unter 2,5 Stunden bleiben, aber bei dem Wind war das einfach nicht machbar. Nächster Versuch dann beim 29. Leipziger Triathlon. Im Zielbereich musste ich Jens direkt auf unser tolles Schwimm-Manöver ansprechen. Er war ganz überrascht: „Ach duuuu warst das?!!“ Hihi.

[Hier geht’s zur Ansicht der Triathlonstrecke]

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47. Sundschwimmen 2011

15/08/2011 2 Kommentare

Der Strandbesuch am Vorabend des Sundschwimmens ließ schon erkennen, dass es dieses Jahr spannend würde, ob überhaupt und wenn ja über welchen Kurs das Schwimmen stattfindet. Von Weitem haben wir schon gesehen, dass die Bojen wieder eingeholt wurden. Auf dem langen Steg vor dem Strandbad redeten wir mit einem der Organisatoren. Der meinte, der Wellengang wäre mit 1,5 Meter vor Altefähr zu stark, die Bojen würden immer wieder weggetrieben. Er verriet uns auch schon, dass höchstwahrscheinlich nur ein Uferkurs auf der Stralsunder Seite in Frage käme, weil für den nächsten Tag Windstärke 7 bis 9 angesagt wurde.

So kam es dann auch. Beim Frühstücken sahen wir aus dem Fenster vom Wind gebeutelte Bäume und peitschenden Regen. Mit sehr viel Respekt sind wir anschließend zum Strandbad gegangen. Das Kindersundschwimmen fand immerhin statt. Wir holten also unsere Start-Utensilien ab und sind direkt wieder in die Pension gefahren, weil das Wetter zu mistig war, als dass wir 1,5 Stunden am Strand bleiben wollten. Wieder zurück kamen uns schon einige traurige (und natürlich nasse) Gesichter entgegen, da kurz zuvor verkündet wurde, dass das Sundschwimmen erstmalig komplett ausfällt. Natürlich aus Sicherheitsgründen. Kurz zuvor wollten die Helfer eine Boje ins Boot holen, was aber wegen Wellengang und Wind kaum zu bewerkstelligen war. Wie soll man da einen Menschen reinziehen?! Das war zwar blöd, aber so ziemlich jeder Sundschwimmer hatte dafür vollstes Verständnis. Auch dafür, dass der Organisator bei der Absage Tränen in den Augen hatte. Es war einfach der ungünstigste Tag im Jahr, um das Schwimmen stattfinden zu lassen. Dafür wird es die nächsten 50 Jahre bestimmt wieder klappen. Wir ließen uns die Stimmung trotzdem nicht vermiesen und hatten noch einen tollen Urlaub.

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