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10. Schloss-Triathlon Moritzburg 2011

24/06/2011 4 Kommentare

Das war ja ein unterhaltsamer Wettkampf! Zunächst mal meine zweite Mitteldistanz überhaupt – allein deswegen war es aufregend. Und mein 10. Triathlon allgemein. Da der Schloss-Triathlon ebenfalls die 10. Auflage feierte, hat die „10“ auf der Medaille also gleich mehrfache Bedeutung.

Jens war auch wieder mit dabei – endlich wieder unverletzt, so langsam klappt das mit dem Radfahren. Und so konnten wir gemeinsam an den Start gehen. Der fand direkt am Schloss Moritzburg statt, welches beim Schwimmen und beim Laufen immer wieder als tolle Kulisse diente. Nach dem Sprung in den Schlossteich war allerdings klar, dass man vom Wasser aus nicht all zuviel davon hat. Sagen wir so: es war leicht trüb. Vielleicht machte das gerade den Reiz aus, denn mir hat es gefallen, eine Runde um das Schloss zu schwimmen, die 1,9 Kilometer waren viel zu schnell vorbei.

Der Radteil hat mir dann ganz schön zugesetzt. Zunächst mal galt es das 100 Meter lange Paris-Roubaix-Gedächtnispflaster zu meistern. Das machte jeder auf seine Weise, manche stehend, schiebend, auf dem Fußweg und manche – ohne Kinderwunsch – auch sitzend. Der drei Mal abzufahrende Rundkurs war bisweilen ganz schön hügelig, zur Zermürbung trug auch der Wind mit Stärke 7 bei. Das Tempo schwankte also zwischen 19 und 55 km/h. Jens und ich schenkten uns nichts und haben uns geschätzte 6 Mal gegenseitig überholt.

Das Laufen bekam mir dagegen viel besser. Die erste von den drei Laufrunden im königlichen Jagdforst ging sehr locker von der Hand. Die zweite war schon mit etwas Quälerei verbunden und die letzte Runde … war halt die letzte Runde, die geht immer! Erst später ist mir klar geworden, dass ich während des ganzen Laufes nicht ein einziges Mal ein Power-Gel nachgeschoben hab. Einfach vergessen. Unglaublich!

Der Zieleinlauf war wie immer das Größte. Danke an Susi, die sogar Ihren Geburtstag dafür opferte um so eine tolle Unterstützung am Streckenrand zu sein, und natürlich an Melanie, die vor allem Jens ordentlich Feuer gemacht hat.

Was den Schloss-Triathlon angeht, kann man nur loben! Der Wettkampfort ist ein Leckerli, die Atmosphäre war angenehm und herzlich und die Organisation hat überall gepasst. So interessiert die Organisatoren an Feedback und Verbesserungsvorschlägen sind, kann man davon ausgehen, dass es noch viele weitere so gut gelungene Auflagen geben wird. Ich komme jedenfalls gerne wieder.

[Hier geht’s zur Strecke]

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