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Posts Tagged ‘Triathlon’

27. Nibelungen-Triathlon Xanten 2011

11/09/2011 3 Kommentare

So schnell ist die Saison wieder vorbei. Und zum dritten Mal war der Nibelungen-Triathlon in Xanten wieder ein würdiger Abschluss, bei dem nochmal Vollgas gegeben wurde.

Der Start erfolgte bereits 8:30 Uhr, was zum Sonntag eine ganz schöne Herausforderung ist. Laut Veranstalter sei das sinnvoller, da die Jüngeren den Älteren (die sonst um diese frühschlafende Stunde starteten) sonst immer in die Gruppe gefahren sind. Jens hatte noch ein kleine Herausforderung zu bewältigen, da beim Check-In auffiel, dass ein Lenkerstopfen fehlte. Das wurde fachmännisch mit Klebeband überpropft – 50 Cent sollen sich auch bestens eignen, das probieren wir dann beim nächsten Mal. Das Schwimmen ging sehr locker von der Hand; Jens legte mit geschätzten 24 Minuten wohl eine neue Familien-Bestzeit hin. Die genauen Ergebnisse stehen noch nicht fest, im Moment bin ich gerade auf der Rückfahrt nach Leipzig.

Auf dem Rad fuhr Jens die ersten drei Runden ziemlich konstant vor mir. Auch wenn er die Kette ordentlich Rechts fuhr, konnte ich während der letzten beiden Runden den Vorsprung auf wenige Meter schrumpfen lassen und setzte beim zweiten Wechsel direkt zum Überholen an.

Der Lauf verlief wunderbar locker und schnell. Jens klebte mir bis zur ersten Wende noch ziemlich in den Hacken, danach hatte ich allerdings keinen Bock mehr darauf und stahl mich davon. Gut möglich, dass es wieder für eine 45er-Zeit gereicht hat. Im Ziel stand voraussichtlich eine 2:32 h. Mal sehen, was heute Abend die offiziellen Ergebnisse verkünden.

Jedem Freund olympischer Distanzen kann ich diesen Triathlon wärmstens empfehlen. Die Streckenführung ist Klasse; während jeder Sportart hat man Einblick, was bei den anderen Sportarten gerade passiert. Das ist nicht nur unterhaltsam sondern kann auch wunderbar ablenken, wenn die Beine langsam schwer werden sollten.

[Hier geht’s zur Streckenansicht]

Edit: Endergebnis: 2:31:42

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28. Leipziger Triathlon 2011

16/08/2011 2 Kommentare

Zugegeben ist der Leipziger Triathlon schon eine Weile her, mein Urlaub ist dem längst fälligen Bericht einfach so dazwischen gekommen …

Den größten Einfluss hatte diesmal definitiv der starke Wind – die Temperatur war dank der schüchternen Sonne dafür sehr angenehm. Und wenn ich mal darüber nachdenke, war das bereits mein fünfter Start beim Leipziger Triathlon. So lange mache ich den Blödsinn schon! Die größte Überraschung gab es für mich (und bestimmt auch für Jens) bereits beim Schwimmen. Das lange Stück von der letzten Boje bis zum Ausstieg bin ich die meiste Zeit im Wasserschatten eines Mitstreiters geschwommen, der ziemlich genau mein Tempo hatte. Als ich mir den Sportsfreund in einer Atempause mal genauer ansah, erkannte ich ziemlich schnell, dass das ja Jens war, der mir normalerweise sonst wie viele Minuten beim Schwimmen abknöpft. Mit stolz geschwellter Brust blieb ich bis zum Ende dran um in der Wechselzone direkt zum Überholen anzusetzen. Auf dem Fahrrad machte sich der sehr starke Wind bemerkbar. Auf der Rippachtalstraße sah ich auf meinem Fahrradcomputer teilweise Werte von unter 25 km/h – und Jens wieder an mir vorbeiziehen. Nach einer starken letzten Runde, in der wir eine Menge anderer Radler überholten, bin ich doch wieder an Jens vorbeigerollert um mich auf meinen stärksten Wechsel überhaupt vorzubereiten: 1 Minute und 17 Sekunden, da bin ich schon richtig stolz drauf! Das Laufen ging recht locker von der Hand, hier konnte ich mit ziemlich genau 44 Minuten meine persönliche Bestzeit auf die 10 Kilometer verbessern. Am Ende standen 2:34:19 h über der Ziellinie. Insgeheim wollte ich unter 2,5 Stunden bleiben, aber bei dem Wind war das einfach nicht machbar. Nächster Versuch dann beim 29. Leipziger Triathlon. Im Zielbereich musste ich Jens direkt auf unser tolles Schwimm-Manöver ansprechen. Er war ganz überrascht: „Ach duuuu warst das?!!“ Hihi.

[Hier geht’s zur Ansicht der Triathlonstrecke]

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10. Schloss-Triathlon Moritzburg 2011

24/06/2011 4 Kommentare

Das war ja ein unterhaltsamer Wettkampf! Zunächst mal meine zweite Mitteldistanz überhaupt – allein deswegen war es aufregend. Und mein 10. Triathlon allgemein. Da der Schloss-Triathlon ebenfalls die 10. Auflage feierte, hat die „10“ auf der Medaille also gleich mehrfache Bedeutung.

Jens war auch wieder mit dabei – endlich wieder unverletzt, so langsam klappt das mit dem Radfahren. Und so konnten wir gemeinsam an den Start gehen. Der fand direkt am Schloss Moritzburg statt, welches beim Schwimmen und beim Laufen immer wieder als tolle Kulisse diente. Nach dem Sprung in den Schlossteich war allerdings klar, dass man vom Wasser aus nicht all zuviel davon hat. Sagen wir so: es war leicht trüb. Vielleicht machte das gerade den Reiz aus, denn mir hat es gefallen, eine Runde um das Schloss zu schwimmen, die 1,9 Kilometer waren viel zu schnell vorbei.

Der Radteil hat mir dann ganz schön zugesetzt. Zunächst mal galt es das 100 Meter lange Paris-Roubaix-Gedächtnispflaster zu meistern. Das machte jeder auf seine Weise, manche stehend, schiebend, auf dem Fußweg und manche – ohne Kinderwunsch – auch sitzend. Der drei Mal abzufahrende Rundkurs war bisweilen ganz schön hügelig, zur Zermürbung trug auch der Wind mit Stärke 7 bei. Das Tempo schwankte also zwischen 19 und 55 km/h. Jens und ich schenkten uns nichts und haben uns geschätzte 6 Mal gegenseitig überholt.

Das Laufen bekam mir dagegen viel besser. Die erste von den drei Laufrunden im königlichen Jagdforst ging sehr locker von der Hand. Die zweite war schon mit etwas Quälerei verbunden und die letzte Runde … war halt die letzte Runde, die geht immer! Erst später ist mir klar geworden, dass ich während des ganzen Laufes nicht ein einziges Mal ein Power-Gel nachgeschoben hab. Einfach vergessen. Unglaublich!

Der Zieleinlauf war wie immer das Größte. Danke an Susi, die sogar Ihren Geburtstag dafür opferte um so eine tolle Unterstützung am Streckenrand zu sein, und natürlich an Melanie, die vor allem Jens ordentlich Feuer gemacht hat.

Was den Schloss-Triathlon angeht, kann man nur loben! Der Wettkampfort ist ein Leckerli, die Atmosphäre war angenehm und herzlich und die Organisation hat überall gepasst. So interessiert die Organisatoren an Feedback und Verbesserungsvorschlägen sind, kann man davon ausgehen, dass es noch viele weitere so gut gelungene Auflagen geben wird. Ich komme jedenfalls gerne wieder.

[Hier geht’s zur Strecke]

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26. Nibelungen Triathlon Xanten

09/11/2010 1 Kommentar

Wie auch im letzten Jahr, fand der Saisonabschluss wieder beim Xantener Nibelungen-Triathlon statt. Ich hatte mich mindestens auf einen ebenso spannenden Wettkampf wie im Vorjahr gefreut, als ich mit Jens letztendlich gleichzeitig über die Ziellinie lief. Am Freitag zuvor hatte er jedoch mit dem Fahrrad eine unlösbare Kurve auf dem täglichen Heimweg ausgemacht und entschied sich fürs Abspringen. Ziemlich schnell war klar, dass der Triathlon damit ausfällt – schlechtes Timing für eine angebrochene Kniescheibe. Somit musste ich alleine antreten und vermisste die schönen Frotzeleien auf der Strecke sehr. Dafür war die Fankurve umso lauter! Hat sehr viel Spaß gemacht, das Wetter war für einen Triathlon nahezu perfekt, die Strecke einfach nur schön! Beim Radfahren gab es natürlich auch dieses Jahr wieder Heinis, die konsequent in der Gruppe fuhren. Hier muss sich in Xanten mal was tun! Am besten mal mit den Referees des Leipziger Triathlons zusammensetzen. Die sind nämlich wiederum zu genau – herauskommen würde bestimmt eine richtig gute Mischung. Mit 2:33 h stand am Ende nicht die erhoffte Bestzeit auf der olympischen Distanz, aber immerhin wieder verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Im Ziel gab ich, noch schnaufend, der lokalen Presse ein Mini-Interview:

„[…] Mit die weiteste Anreise dürfte der Leipziger Thomas Voss gehabt haben, der nach seiner Schleife pudelglücklich war. „Die Anfeuerung war klasse, letztes Jahr musste ich meinem Bruder dabei zugucken“, holte sich der 27-jährige von Freundin Susann den verdienten Kuss ab. […]“

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27. Leipziger LVB Triathlon 2010

29/07/2010 1 Kommentar

Schön war’s! Wollte zwar meine Bestzeit von 2:26 h toppen, aber die Distanzen in Leipzig sind beim Schwimmen und Radfahren etwas länger als bei einem gewöhnlichen olympischen Triathlon. Dafür aber die Vorjahreszeit mit 2:31:23 um eine Minute verbessert. Und, womit ich gar nicht gerechnet habe: persönliche Bestzeit auf 10km Laufen! Irgendwann dieses Jahr wollte ich die 45 Minuten mal knacken, dass es jetzt schon passiert ist… nun, darüber bin ich nicht traurig!

Das Wasser wird schon so 26 Grad warm gewesen sein, auch wenn der Veranstalter eine neotaugliche Temperatur von unter 23 Grad gemessen haben will … Als Highlights erwähnenswert: Jens hatte schon beim Rausschieben des Fahrrads aus dem Wechselgarten einen Platten und durfte unter Anfeuerung des Publikums gleich mal nachpumpen. Ich habe mir in seinem Windschatten (nur kurz!! – es ließ sich einfach so angenehm verpflegen da hinten) meine erste gelbe Karte eingefangen. Das hatte zum Glück noch keine Strafzeit nach sich gezogen. Außerdem hat es Jens geschafft, sich beim Laufen auf einer ebenen Asphaltpiste zweimal an der gleichen Stelle zu erden. Nix Schlimmes passiert – bis nächstes Jahr kann das ja nochmal geübt werden …

[Hier geht’s zur Strecke]

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Persönliche Fakten zum 2. Irontown Triathlon 2010

12/06/2010 2 Kommentare

So, mal eben ausfindig gemacht, wo denn im Vergleich zu den Mitstreitern die persönlichen Stärken und Schwächen liegen. Fazit: ich bin ein Tier beim Wechsel, schwimme ganz passabel. Mein Bruder schwimmt wie ein junger Gott und ist dafür vom Ruf der Pistensau weit entfernt. (Werte geben die Platzierungen in der jeweiligen Disziplin an; im Vergleich mit den 393 Finishern).

Fotos vom 2. Irontown Triathlon 2010

08/06/2010 1 Kommentar

Hier schon ein paar Fotos vom Irontown Triathlon am Samstag. Schwitz ich gleich wieder, vom puren Ansehen …